ein riese allein hebt noch keinen mond an den himmel

Emi liebt die Ferien bei ihrer Tante Tulsi – endlich ganz viel Milchreis essen, herumstreunern und vor allem – Nichtstun. Hier kann Emi nachts wach bleiben, um den Mond zu bewundern und tagsüber dann das Träumen nachholen. Ganz anders als Zuhause! Aber was Emi so sehr liebt, ist anderen ein Dorn im Auge: der Bürgermeister der kleinen Stadt will lieber, dass die Einwohner*innen noch viel mehr arbeiten und bloß nicht träumen. Plötzlich verschwindet der Mond und der Tag schlägt in die Nacht wie ein Blitz in einen Baum. Könnte Raspelzahn, der dubiose Handlanger des Bürgermeisters, etwas damit zu tun haben? Emis Abenteuerlust ist geweckt: Kann sie es schaffen, den Mond zurückzuholen? Zu ihrem Glück hat sie ja eine Tante, einen Riesen und einen Fuchs. Zusammen starten sie den abenteuerlichen Versuch, die Welt der verschlafenen Kleinstadt zurück in ihre Angeln zu heben.

Was passiert, wenn die Nacht einfach so verschwindet und keine Zeit für Pausen bleibt? Wer profitiert eigentlich davon, das Gleichgewicht der Welt durcheinander zu bringen? Lisa Krusche, Absolventin des Studiengangs »Literarisches Schreiben« in Hildesheim, hebelt in ihrem Debüt für die Theaterbühne mit viel Witz und Fantasie die Naturgesetze aus und hinterfragt gesellschaftliche Erwartungen. Im Rahmen des Förderprogramms »Nah dran!« vom Kinder- und Jugendtheaterzentrum und des Deutschen Literaturfonds ist dieses Auftragswerk für das Thalia Theater entstanden. Die Uraufführung bringt das Abenteuer mit vielseitigen, poetischen Theatermitteln ins Spielen!

08.02.2026: premiere . Bühnen Halle

von lisa krusche

Regie: nicole gospodarek

bühne + kostüm: Konstanze Grotkopp

musik: tristan becker

videodesign: Lutz Kretschmann

Dramaturgie: zafer tursun

Puppenbau fuchs: Marieke Chinow

mit: tristan becker . franz blumstock . franziska hayner . jennifer krannich . nicoline schubert

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