patricks trick
Patrick hätte wirklich gern einen Bruder. Eigentlich einen coolen und großen, notfalls aber auch einen etwas kleineren. Nun bekommt seine Mutter ein Baby. Aber irgendetwas stimmt nicht. Statt mit ihm zu reden, verschanzen sich seine Eltern nachts in der Küche und flüstern. Da muss Patrick einfach lauschen. Und so hört er Dinge, die er nicht versteht und die ihn verunsichern: Warum wird sein Bruder vielleicht nicht sprechen lernen, was heißt Trisomie und was genau bedeutet „behindert“? Patrick macht sich auf die Suche nach Antworten und findet einen Weg, sich unabhängig von seinen Eltern eine eigene Meinung zu bilden.
In „Patricks Trick“ wird das vielschichtige Thema Behinderung aus der Perspektive eines elfjährigen Kindes verhandelt. Durch sein unbefangenes Herangehen stellt Patrick gesellschaftliche Klischees und Zuschreibungen infrage und erlebt, dass sein gesamtes Umfeld vielfältiger ist, als er zunächst selbst gedacht hätte.
Die Sprache des Wassers
Nachdem ihr Vater überraschend die Familie verlassen hat, zieht ihre Mutter mit Kasienka von Polen nach England, um ihn zu suchen. Es ist nicht einfach für das zwölfjährige Mädchen, sich in der fremden Umgebung und der anderen Sprache zurecht zu finden. Erst als sie sich auf etwas besinnt, was sie wirklich gut kann, findet Kasienka zu Kraft und Selbstvertrauen zurück. Sehr poetisch erzählt Sarah Crossan vom Gefühl der Fremdheit und von Identitätsverlust, aber auch davon, wie Kasienka einen eigenen Weg findet, sich an die neue Situation anzupassen und zugleich sich selbst treu zu bleiben.
wild!
Billy erzählt: Von seinem Vater, den er nicht mehr sieht. Von der Mutter, die sich ständig Sorgen macht. Von der Lehrerin, die möchte, dass er endlich einmal stillsitzt. Von seinen Anstrengungen, sich beim Sport nur auf den Ball zu konzentrieren. Von den Ärzt*innen, die seine Krankheit „in den Griff“ bekommen wollen. Nur bei seinen Bienen kann er innehalten und die Diagnose ADHS kurz vergessen. Fünf Prozent aller Kinder in Deutschland leben mit der Diagnose ADHS und dem Druck, in einer Gesellschaft und einem Schulsystem „funktionieren“ zu müssen. In dem Stück des britischen Autors wird dieses Krankheitsbild von vielen Seiten beleuchtet, aus der Sicht der Eltern, der Lehrer*innen, der Mitschüler*innen, aber vor allem aus der Perspektive eines Betroffenen.
die zertrennlichen
Sabah und Romain spielen täglich miteinander. Am liebsten stellen sie sich vor, sie wären jemand ganz anderes: So wird aus Romains Schaukelpferd ein wilder Präriehengst und aus Sabah eine stolze Sioux. Oder sie treffen sich im Dickicht vor der Stadt und (er)finden einen magischen Hirsch. Romains Eltern verfolgen diese Freundschaft misstrauisch, ihrer Ansicht nach hat eine französische Familie keine algerischen Freunde. Immer weiter spitzt sich der Konflikt zu. Die Kinder müssen sich fügen: Was untrennbar war, wird plötzlich zerrissen.
4 in 1
28.09.2019: premiere . TJG Dresden
von Kristo Šagor | 8+
regie: Nils Zapfe
bühne + kostüme: konstanze grotkopp
musik: Christoph Hamann
dramaturgie: ulrike carl
theaterpädagogik: nicole dietz
mit: julian lehr . alexander sehan
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by marco prill/tjg
27.09.2019: premiere . TJG Dresden
nach Sarah Crossan . aus dem Englischen von Cordula Setsmann . in einer Fassung von Sylvia Sobottka für das THEATER AN DER PARKAUE Berlin | 12+
regie: wojtek klemm
bühne + kostüme: konstanze grotkopp
musik: Micha Kaplan
choreographie: Anna Maria Damm
dramaturgie: ulrike Leßmann
theaterpädagogik: Anna Lubenska
mit: Gina Markowitsch/ulrike sperberg . Lola Mercedes Wittstamm/Adrienne Lejko
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by Marco Prill/tjg
27.09.2019: premiere . TJG Dresden
von Evan Placey . aus dem Englischen von Frank Weigand | 8+
regie: Nils Zapfe
bühne + kostüme: konstanze grotkopp
musik: Christoph Hamann
dramaturgie: Christoph Macha
theaterpädagogik: nicole dietz
mit: Mats ole Albrecht . Kilian Bierwirth/gregor wolf
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by marco prill/tjg
26.09.2019: premiere . TJG Dresden
von Fabrice Melquiot . aus dem Französischen von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand | 10+
regie: wojtek klemm
bühne + kostüme: konstanze grotkopp
musik: Micha Kaplan
choreographie: Anna Maria Damm
dramaturgie: Christoph Macha
theaterpädagogik: Sophia Keil
mit: Adrienne Lejko . Gregor Wolf
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by marco prill/tjg